FORUM – Epilepsie und Arbeit

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82 Gedanken zu „FORUM – Epilepsie und Arbeit

  • 16. September 2015 um 7:58 Uhr
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    Hallo,

    ich bin 28, habe mich damit abgefunden, dass ich halt aus Interesse studiert habe und suche wieder nach einer Arbeit als Hilfsarbeiterin in der Produktion o.ä. in der Salzburger Gegend. Ich hätte Sprachkenntnisse vorzuweisen, aber wenn ich immer mal wieder etwaige Kundschaft nur mehr wortlos anschaue, ist das auch keine Position für mich… (Etwa 2x pro Woche habe ich solche Anfälle, bei denen kaum jemand gleich an Epilepsie denken würde.)

    Was habt ihr für Jobs mit welchen Anfällen und welcher Häufigkeit? Oder findet ihr auch nichts?

    Antwort
    • 20. Februar 2016 um 19:58 Uhr
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      Hallo Reggi

      Versuche es doch mal im Lager und Logistik Gewerbe. Das ist Büroarbeit ohne gefährliche Maschinen oder Absturzmöglichkeit und direkten Kontakt zu Kunden hast Du nur per Telefon, Fax oder Email. Fremdsprachenkenntnisse sind immer gern gesehen, da in Deutschland wenige Menschen darüber verfügen.

      Liebe Grüße aus Schweinfurth Olga 1990

      Antwort
  • 18. November 2014 um 17:57 Uhr
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    Hallo Leute!

    Ich möchte gerne einen Treff für Menschen mit Epilepsie und deren Angehörigen in Innsbruck organisieren wer Interesse hat bitte meldet Euch bei mir.

    Barbara

    haidegger.handycapsport@aon.at
    Handy:0664/6344905

    Antwort
  • 6. November 2013 um 0:57 Uhr
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    Hallo Ihr Lieben,

    weiß jemand von Euch Bescheid wie es aussieht, wenn man die Polizeischule machen will ?? Ich habe seit 1 1/2 Jahre keine Anfälle und in den EEG’s ist nichts mehr zu sehen. Also auf dem Papier bin ich sogesehen gesund, nehme aber trotzdem weiterhin meine Medikamente.
    Weiß von Euch vl jemand wie das bzgl. Polizei aussieht ?? Verheimlichen kann ich’s sowieso nicht, da Blut abgenommen wird vom Arzt drüben. Bin so kerngesund.

    Freu mich auf eine Antwort.

    Lg Millsn

    Antwort
    • 10. Juni 2015 um 18:57 Uhr
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      Um mit Schußwaffen arbeiten zu dürfen sind im zivilen Bereich 0,5% Rückfallwahrscheinlichkeit erforderlich. Diese erlangen Sie nach fünf jähriger anfallsfreiheit ohne Antiepileptika.
      Anfallsfreiheit muß nach Ende der medikamentösen Therapie durch jährliche kontrolluntersuchungen bei beurteilendem Neurologen (nicht behandelndem) mittels EEG und Blutprobe nachgewiesen werden. Dies sollten Sie lückenlos nachweisen können, da sie in Ihrem Fall mit Schußwaffen und Munition hantieren und sie im Falle eines Unfalles sämtliche Behandlungskosten fremder wie eigener selbst zahlen müssten. Bei der Behandlung von Schußverletzungen inkl. Krankenhausaufenthalt und Reha können schnell Kosten von 200.000-500.000 Euro entstehen.

      Antwort
  • 11. Februar 2013 um 8:56 Uhr
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    Mann warum sind alle Epilepsie Seiten so unbesucht bzw so NICHT HILFREICH der letzte eintrag ist fast ein Jahr alt

    Antwort
  • 4. September 2012 um 18:55 Uhr
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    Hallo zusammen,
    ich hoffe, ihr könnt mir einen Rat geben:
    Muss ich meinem Arbeitgeber (bin mittlerweile 5 Jahre im Betrieb) mitteilen, wenn bei mir Epilepsie diagnostiziert worden ist?

    Antwort
    • 6. Oktober 2015 um 15:56 Uhr
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      Hängt vom jeweiligen Gewerbe ab.
      Tätigkeiten mit Schußwaffen, Personenbeförderung, LKW s, Kranken und Altenpflege, als Kinderbetreuer arbeiten, Übungsleiter usw. erfordern 0,5 Prozent Rückfalsrisiko, das erlangen Sie durch fünf jährige Anfallsfreiheit ohne Medikamente und durch neurologische Dokumentation.
      In diesem Fall sollte die Arbeit ohne eigene Angabe von Gründen niedergelegt werden.
      Da sonst die Gerüchteküche unnötig brodelt und ein guter Ruf so schnell zerstört werden kann.
      Tätigkeiten mit 2% Rückfallsrisiko erlangt Sie nach 2 Jahren Anfallsfreiheit ohne Medikamente.
      Hierunter fallen Berufe wie Baggerfahrer, Kranfahrer, Betonbauer, Maurer, Zimmerer, Arbeiten in der Landwirtschaft usw. uneingeschränkt.
      Arbeitnehmer dieser Sparte sollten ebenfalls im eigenen Interesse die Arbeit ohne Angabe von Gründen niederlegen und die zwei Jahre nach Möglichkeit aussitzen. Dies ist nicht strafbar, so lange sich an alle Auflagen der behandelnden und beurteilenden Neurologen gehalten wird. Einem Arbeitgeber sollten bei Arbeitsniederlegung Anfallsvorkommen in keinster Weise mitgeteilt werden.
      Sollten Sie einen Beruf ausüben welcher mit mehr als 2% Rückfallsrisiko ausgeübt werden darf, dies sind Bürotätigkeiten, und andere einfache Arbeiten ohne Maschinen so kann einfach weitergearbeitet werden ohne einen Vorgesetzten in Kenntnis zu setzen.

      Antwort
  • 29. Februar 2012 um 16:53 Uhr
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    Hallo!
    Habe wöchentlich ca. 3 Anfälle trotz Medikamente. Momentan wird abgeklärt ob eine OP möglich ist aber geht eher nicht. Derzeit habe ich Krankenstand und mein Arbeitgeber hat mich abgemeldet. Lt. AMS nicht vermittelbar…Hat jemand Erfahrung mit Behinderteneistufung, etc. ?
    Würd gern arbeiten gehen und fühl mich irgendwie im Regen stehen gelassen.
    Danke für eure Rückmeldungen.

    Antwort
    • 11. Februar 2013 um 8:53 Uhr
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      Ich habe auch gerade das gleiche Problem und fühle mich föllig alleine und unverstanden. Beim Bundessozialamt bin ich als Anfallskrank eingestuft und habe 30% bekommen welche mir aber nichts bringen. In Innsbruck wo ich lebe gibt es nicht einmal eine Selbsthilfegruppe so das ich nichteinmal Menschen mit den gleichen Problemen Kennenlernen kann.

      Antwort
      • 3. April 2013 um 13:55 Uhr
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        Hallo Robert,

        Du hast recht, ich bin auch in der Nähe von Ibk. zu Hause, und mir gehts gleich wie Dir. Ich würde gerne auch Gleichgesinnte kennenlernen, damit man wenigstens mal etwas gemeinsam unternehmen kann. Aber in Tirol gibts überhaupt nichts, wo man sich hinwenden kann. Schon sehr traurig. Vielleicht meldest Dich ????

        Antwort
        • 23. September 2013 um 21:55 Uhr
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          Ja das mit der nichtvorhandenen Selbsthilfe Gruppe in Tirol ist echt kacke. ich habe zwar schon ein paar Freunde mit denen ich über meine Epilepsie reden kann aber sich mit betroffen austauschen wäre schon auch toll

          Antwort
          • 13. November 2013 um 21:55 Uhr
            Permalink

            Ja. Waere toll. Wo wohnst Du denn ?

            Antwort
    • 5. März 2013 um 13:53 Uhr
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      Hay habe selber epilepsie frage mal dein arzt wegen dem Vagusnerv stimulator habe diese op hinter mir und es hat mir sehr geholfen bin seit dem 1monat anfallsfrei vorher 4 pro woche

      Antwort
  • 27. Januar 2012 um 17:53 Uhr
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    Hallo Nina!
    Das häntgt davon ab wie lange du schon gearbeitet hast. Wie viel du verdienst. Ob man dich nicht für eine andere Tätigkeit einsetzen oder umschulen kann.
    Habe ein ähnliches Prblem seit Jahren.

    Antwort
  • 24. November 2011 um 11:52 Uhr
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    Hallo!
    Ich bin 53 Jahre alt, hatte gerade erst wieder eine Krise und muß mich erst wieder neu “sortieren”. Nach diesem Petit mal-Ereignis bin ich sehr desorientiert. Ich bin MTA in einem Krankenhaus(sehr stressig). Bereitschaftsdienste mache ich natürlich aber nur tagsüber. Ich habe erwogen, einen Antrag auf Schwerbeschädigung zu stellen. Wie sind wohl meine Erfolgschancen?

    Antwort
  • 27. Mai 2011 um 17:52 Uhr
    Permalink

    Hallo!

    Ich hab erst seit kurzem die Diagnose Epilepsie. Die Medikament helfen nicht, oder noch nicht.
    Derzeit bin ich im Krankenstand.
    Ich habe ca. 2-3 Anfälle im Monat. Oft enden sie irgendwo im Spital mit erheblichen Verletzungen.
    In meiner Arbeit habe ich Aufsichtspflicht für Kinder.
    Mein arzt denkt jetzt an vorübergehende Arbeitsunfähigkeitspension. Weiss jemand wieviel geld man da bekommt? Ich finde im net nichts! Vielen dank.

    Antwort
  • 3. Mai 2011 um 13:51 Uhr
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    Ich habe eine Frage:
    Bin 42 wurde erst diognisiert, darf nicht mehr Autofahren und wird dadurch mein Arbeit verlieren. Was für Statliche Unterstuzung/Forderungen kann mann erwarten

    Antwort
    • 10. Dezember 2011 um 18:52 Uhr
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      Hallo,

      ich bin 42, leide schon seit dem 12. Lebensjahr an Epilepsie. Habe dann einen Beruf erlernt welchen ich eigentlich gar nicht erlernen hätte dürfen. Es handelte sich um den Beruf Fleischer. Da mit dem Messer ja denn Rest kann man sich denken. Da ich durch die ganzen Umstände auch noch zusätzlich an Depressionen leide war ich gezwungen die Invalidtätspension zu beantragen. Heute lebe ich schon seit Jahren eben von 793,- €. Ob es bewilligt wird hängt von der Schwere und Häufigkeit der Anfälle ab. Wichtig ist einen Beruf erlernt zu haben oder zumindest gewisse Jahre diese Tätigkeit schon mehrere Jahre ausübt. Falls das nicht klappen sollte gibt es eigene Einrichtungen welche dir bei der Jobsuche welcher für dich geeignet ist helfen. Auch das AMS hat dabei schon viel aufgeholt und arbeiten mit diesen Unternehmen zusammen. Auch eine Umschulung könnte ihn Frage kommen. Ich habe zusätzlich noch den Behindertenausweis mit einem Behinderungsgrad von 70%. Wie gesagt das kann ich dir raten, was für dich in Frage kommt muss individuell geklärt werden.
      Liebe Grüße und weiterhin Kopf hoch.

      Antwort

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