FORUM – Epilepsie und Schwangerschaft
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Hallo Laura,
ich bin Maria, 28 Jahre, und habe Epilepsie mit Absencen mit Lichtempfindlichkeit, das wurde bei mir im Dezember 2024 festgestellt. Ungefähr eine Woche nachdem ich unsere Tochter geboren habe. Seither habe ich Levetiracetam und hatte anfangs auch gestillt. Aber meine Absencen war zu stark und dann hatte ich noch eine Brustentzündung und habe aufgehört zu stillen. Ich brauchte in der Schwangerschaft und auch jetzt noch viel Magnesium(aktuell 6Tabletten). Während der Geburt habe ich mich mit Magnesiumöl eingeschmiert, weil ich Wadenkrämpfe hatte, die schlimmer als die Wehen waren. Einige Tage vor der Geburt sollte man das Magnesium ja reduzieren, damit auch Wehen kommen. In den ersten 4 Monaten hatte ich 2x500g, in den nächsten 1,5 Monaten 2x 750g, und nun seit Ende Mai 25 2×1.500g. Beim ersten Blutbefundvergleich hat sich der Blutspiegel gar nicht verändert, aber auch nun in der Höchstdosis merke ich noch keine Verbesserung. Bei mir waren die ersten 3 Monate am schlimmsten… wegen den Hormonen… sowas kannte ich von meiner Pubertät und Periode gar nicht. An den ersten 4 Tagen konnte ich kaum klar denken und auch nicht gehen, weil ich solche Schmerzen, Verkrampfungen und Schwindelgefühle hatte, dann nahm ich wieder Magnesium und mir ging es wieder gut. Meine Neurologin und meine Frauenärztin sind grundsätzlich zufrieden mit Levetiracetam und auch im Krankenhaus wurde es mir empfohlen, auch für einen weiteren Kinderwunsch.
Darf ich fragen von wo du bist? Ich komme aus dem Mostviertel, NÖ.
LIebe Grüße Maria
Hallo, ich nehme seit meiner Jugend , 2×750 g Levatiracetam . Bin dann schwanger geworden und in der 11. SSW wurde leider festgestellt, dass das Herz aufgehört hat zu schlagen. Ich frage mich nun natürlich ob das auch an der hohen Dosierung liegt ? Das Mittel der Wahl bei Schwangerschaft ist ja Levatiracetam. Gleichzeitig aber bei den Gynäkologen wird das Mittel als gelb angesehen (Ampelsystem). Mein Neurologe hat nicht sehr empatisch darauf reagiert als ich erstmals reduzieren wollte, weil ich schon solange Anfallsfrei bin.
Gibt es denn schon Frauen bei denen alles geklappt hat und wie hoch war Eure Dosis ?Danke
Hallo. Ich heiße Peggy und bin gerade bei der Medikamentenumstellung von Valproat auf Levetiracetam aufgrund unseres Kinderwunsches.
Hatte jemand so eine Umstellung auch schon mal? Und wenn ja, wie sind denn so die Erfahrungen bzw. Erfolgschancen? 😄 Die Anfangszeit war sehr bedenklich für mich, weil ich Angst hatte, wieder Anfälle zu bekommen. Aber ich hatte bisher keinen und hoffe, dass es auch so bleibt. Mitte August werde ich mit der Umstellung auf Levetiracetam komplett fertig sein.
Würd mich über eure Erfahrung sehr freuen. 🙃