Epilepsie Dachverband Österreich Epilepsie
zur Sitemap Email Home
 
Epilepsie Dachverband Österreich
Karte Vorarlberg Tirol Tirol Salzburg Kärnten Steiermark Oberösterreich Niederösterreich Wien Burgenland
zum neuen Epilepsie-Forum
spacer Hilfe und Beratung für Menschen mit Epilepsie - EDÖ-Konto: PSK 92108240, BLZ 60000
spacer
Vorsicht bem Schwimmen...mehr... Druckansicht öffnen
Siehe aktuellen Artikel.
Notruf- und Notfallnummern in Österreich.

Vorsicht beim Schwimmen : Kräfte nicht überschätzen
Mehr als die Hälfte aller Ertrunkenen sind Personen über 50 Jahren

Mit der steigenden Hitze steigt auch das Bedürfnis sich im kühlen Nass zu erfrischen. Ob im Freibad oder an den heimischen Gewässern - Jung und Alt freuen sich in der heißen Jahreszeit über jede Abkühlung. Doch der fröhliche Badespaß ist kein ungefährliches Vergnügen: Jährlich sterben allein in Wien etwa 14 Menschen durch Ertrinken. Neben Kindern ist besonders eine Altersgruppe gefährdet: mehr als die Hälfte aller Ertrunkenen (60 %) sind Personen ab 50 Jahren. Männer und Frauen sind dabei gleichermaßen betroffen.

Häufige Ursache: Überschätzung der eigenen Kräfte

Häufige Ertrinkungsursachen sind Selbstüberschätzung und Überanstrengung. Menschen ab 50 Jahren sollten besonders darauf achten, sich nicht zu überfordern. Liegt das letzte Training schon länger zurück, ist es besser keine langen Schwimmstrecken zu planen, sondern überschaubare Etappen in Ufernähe zurückzulegen. Lange Strecken fern vom Ufer macht man grundsätzlich nicht allein. Denn: Übelkeit, Krämpfe oder Kreislaufprobleme stellen im Wasser eine lebensbedrohliche Gefährdung dar. "Bei den ersten Erschöpfungsanzeichen ist es höchste Zeit ans Ufer zurückzukehren und eine Pause einzulegen. Sonst droht eine Überbeanspruchung des Herz-Kreislaufsystems, die das Risiko eines lautlosen Ertrinkungstodes deutlich erhöht", warnt Dipl.-Ing. Klaus Robatsch, Leiter der Landesstelle Wien im KfV. Um einseitige Belastungen und Verspannungen zu vermeiden, ist ein häufiges Wechseln von Schwimmlage und Schwimmstil empfehlenswert.  

Ausreichend Trinken nicht vergessen!


Kreislaufprobleme und Erschöpfungszustände sind häufig Folge eines zu vollen Magens oder eines Flüssigkeitsmangels. Das Durstempfinden lässt im Alter nach, weshalb ältere Menschen trotz Hitze häufig darauf "vergessen" ausreichend Wasser zu trinken. "Wenn man stark schwitzt muss man regelmäßig trinken, und nicht erst, wenn man Durst verspürt", so Dipl.-Ing. Robatsch. "Denn Durst bedeutet, dass der Körper bereits etwa 10 % seines Wasservorrats verloren hat." Neben ausreichendem Trinken sorgt auch wasserreiches Obst und Gemüse wie Melonen, Tomaten oder Gurken für den Flüssigkeitsausgleich. Leichte Mahlzeiten helfen den Kreislauf bei heißen Temperaturen in Schwung zu bringen. Durch mineralstoffhaltige Kost kann Hitzekrämpfen vorgebeugt werden. Wer nicht untergehen möchte, soll in der Sommerhitze auf fettreiche Nahrung und Alkohol verzichten.

Glühende Hitze meiden

Zuerst in der Sonne aufheizen und dann zur Abkühlung ins Wasser springen - das kann für jeden Menschen schwerwiegende Folgen haben. Im Unterschied zu Jüngeren verkraftet der Körper älterer Personen Sonnenstich und Hitzekollaps allerdings deutlich schlechter. Werden die Symptome nicht erkannt und dennoch das Wasser aufgesucht, erhöht sich die Gefahr eines Ertrinkungsunfalls. Bei Anzeichen wie Schwindelgefühlen, Flimmern vor den Augen, beschleunigtem Puls oder Verwirrtheit ist es höchste Zeit sich an einem kühlen Ort flach auf den Boden zu legen, die Beine hoch zu lagern und Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bleiben die Symptome bestehen, ist zur Abklärung ein Arzt zu rufen. Um einem Sonnenstich vorzubeugen, lieber im Schatten aufhalten und eine Kopfbedeckung tragen.

Erste Hilfe rettet Leben!

Sollte doch einmal etwas passieren, heißt es sofort zu handeln und Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten. Von der Schnelligkeit, mit der Atmung und Kreislauf wieder in Gang gesetzt werden, hängen Leben und Gesundheit ab. Bei fehlender Atmung oder fehlendem Pulsschlag wird das Gehirn nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und erleidet rasch irreparable Schäden. Nach einem Herzstillstand von vier Minuten besteht nur mehr eine Überlebenschance von 43 Prozent. "Im Notfall kommt es auf sofortige Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzmassage an - das Wissen um Erste Hilfe ist lebensnotwendig, denn bei Ertrinkungsunfällen zählt jede Sekunde!", so Robatsch.

Quelle: KfV



werden Sie automatisch und unabhängig von ihrem Standort in Österreich mit der nächstgelegenen Polizeidienststelle verbunden.

Feuerwehr: 122
 
Polizei: 133
 
Rettung: 144
 
Euronotruf: 112

Ärztefunkdienst: 141 
 
Notruf für Gehörlose: 0800 133 133
 
ORF-Kinderservice (Rat auf Draht): 147
 
Flugrettung: 1777

Ärzteflugambulanz: 40 144 

Frauennotruf: 01/71 71 9
 
Gasgebrechen: 128
 
ARBÖ: 123
 
ÖAMTC: 120
 
Kinder- und Jugendanwalt des Bundes: 0800-240264
 
Vergiftungsinformation: 01/406 43 43

Servicenummer der Polizei: 059 133



- BAKI - Burgenländische Anfallskranken Interessengemeinschaft
- Fachbegriffe Epilepsie, mehr...
- Tiertherapie... mehr...
- EIAK...mehr
- Jeder für Jeden - Messe für Menschen mit besonderen Bedürfnissen... mehr
- Epilepsie-Therapie bei Kindern
- das war das Beachvolleball-Turnier...mehr...
- Selbsthilfe-Datenbank SIGIS vom Fonds Gesundes Österreich
- Wenn Medikamente Osteoporose induzieren
- Epilepsie: Neues zu Lifestyle und Therapie
- Epilepsie im Alter
- Wiener Patientenanwaltschaft
- Was ist zu tun?
- ERNÄHRUNG
- EDÖ - Aufklärungskampagne Epilepsie
- http://www.epilepsie-dach.eu
- Sprechtage und Patientenrechte


Bookmark and Share

© 2012 by Epilepsie Dachverband Österreich - Tel/Fax: 0043 1 489 52 78 - e-mail: office@epilepsie.at - Büro: Wichtelgasse 55/17-20, A-1170 Wien