FORUM – Epilepsie bei Kindern

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106 Gedanken zu „FORUM – Epilepsie bei Kindern

  • 24. Juni 2014 um 10:47
    Permalink

    Hallo!

    Unser Sohn hatte mit 6 Jahren seinen ersten „Krampfanfall“. Ich schreibe das deshalb in Anführungszeichen, weil er einfach nicht wirklich gekrampft hat, sondern einfach den Kopf zu Seite gedreht hat und eingeschlafen ist. Er war aber nicht ansprechbar und hat auf nichts reagiert.

    Zunächst wollten wir keine Therapie beginnen. Hätte ja eine einmalige Sache sein können. Aber nach 5 Wochen der nächste Anfall und da mussten wir für 2 Jahre Depakine verabreichen.

    Wir sind natürlich aus allen Wolken gefallen. Viel schlimmer war aber die Ratlosigkeit der sogenannten Experten, die immer nur vage bis gar keine Andeutungen machten. Ratlose, betretene, stumpfe, … Ärztegesichter die uns im Regen stehen ließen.

    Leider musste unser Sohn zwei Wochen bevor er eingeschult wurde mit der Therapie beginnen. Somit quälte er sich durch die ersten zwei Schuljahre. Schreiben war eine Katastrophe.

    Ich muss dazu sagen, dass bei ihm schon im Kindergarten eine Entwicklungsverzögerung festegestellt wurde.

    Ergotherapie. Mehrere Male. Außer Spesen nichts gewesen. Man muss ja alles für sein Kind tun. Natürlich zahlt die Krankenkasse einen großen Teil dazu, aber ich habe dann im Frühling 2014 die Ergotherapie abgebrochen, weil es einfach keine Erfolge gab.

    Vielmehr beschäftigte ich mich mit den Nebenwirkungen von Depakine. Laut dem behandelnden Arzt hatte Depakine keine Nebenwirkungen. Außer vielleicht Gewichtszunahme und Zittern.

    Laut Beipackzettel kann Depakine aber auch eine Entwicklungsverzögerung bewirken. Und vieles andere auch.
    Ich glaube zu verstehen, was wirklich die Ursache für das schlechte Abschneiden in der Schule war. Meiner Meinung nach ist es so, als würde man jeden Tage, zwei Jahre lang, betrunken zur Arbeit erscheinen.

    Unser Sohn war ständig müde und allem voran, total ungeschickt.

    Nach zwei Jahren Therapie bestand ich darauf, dass die Tabletten abgesetzt werden sollten. Momentan sind wir in der Ausschleichphase.

    Und wie es der Zufall so will, unser Sohn ist plötzlich gut drauf, ist nicht mehr so ungeschickt, schreibt besser, … Alles Symptome, die sich laut Arzt nicht ändern hätten sollen.

    Ich achte jetzt einfach darauf, dass er ausreichend schläft (das ist nicht so einfach, wenn er am Wochenende schon um 6 Uhr auf ist) und, dass er durch die Sommersonnen nicht mit Reizen überflutet wird.

    Es waren zwei harte Jahre, aber auch davor war es hart mit ihm.

    Aus meiner Sicht kann man nur eines machen. Das Ganze aussitzen. Die Hoffnung, dass es irgendwann besser würde, hat sich zwar bewahrheitet, aber erst sehr, sehr spät. Aber es hat sich bewahrheitet.

    Ich möchte mit meinem Beitrag niemanden abhalten zum Arzt zu gehen oder Ergo zu machen, aber man sollte seinen Hausverstand einschalten und sich nicht nur auf diverse Stimmen verlassen, die einem nur das Geld aus der Tasche ziehen.
    Bei manchen mag eine Ergotherapie Wunder bewirken, aber, wenn es keine Wunder gibt, dann sollte man der Realität ins Auge blicken.

    Ich liebe meinen Sohn sehr, und würde alles für ihn tun, aber, was immer er auch hatte und hat, es ist wahnsinnig anstrengend. 😉

    Antwort
  • 12. Juni 2014 um 13:43
    Permalink

    Hallo alle die hier im Forum schreiben.

    Mein Sohn hat seit 3 Jahren Epilepsie. Ich konnte mir
    das nicht erklären, da er niemals Krank war und habe nicht aufgehört nach einer Erklärung zu suchen.

    Ich hatte einen Interessanten Artikel gefunden aus der Homöopathie: „Epilepsie ist keine Krankheit sondern ein natürliches Reparaturprogramm des Körpers“ (So wie ich es verstanden habe gibt es eine Grunderkrankung und die Epilepsie versucht zu reparieren).

    Ich habe einen Homöopaten aufgesucht der meinen Sohn behandelt hat. Nach der Behandlung war er Anfallsfrei und wir konnten mit den Medikamenten langsam aufhören. Wir machen jedoch regelmäßig EEG Kontrollen, doch diese sind negativ. Er hat auch seit 6 Monaten keinen Anfall mehr.

    Wir nehmen an, dass diese Epilepsie durch eine Impfung ausgelöst wurde.

    Ich wünsche mit diesem Schreiben allen betroffenen Kindern mit Epilepsie alles alles GUTE

    Antwort
    • 16. Juni 2014 um 7:46
      Permalink

      Guten Morgen,
      ich bin Mutter einer 20 Monate alten Tochter. Bei ihr wurde vor einem halben Jahr Epilepsie festgestellt und wir haben jetzt auch mit einer homöopathischen Therapie angefangen. Ich würde mich freuen, wenn sie mich zwecks Austausch, kontaktieren würden.
      Meine Email lautet: ankemarkus@me.com
      Vielen Dank,
      A.Markus

      Antwort
      • 24. September 2014 um 13:47
        Permalink

        Hallo!
        Meine Tochter nimmt schon 8 Jahre Tabletten …ich möchte es aber mit Alternativmedizin versuchen! Bitte um Information wo ich Tipps diesbezüglich erhalten kann.
        Vielen Dank!

        Antwort
      • 19. April 2016 um 16:46
        Permalink

        Hallo
        Unsere Tochter (6 Jahre) hat eine Frontallappen Epilepsie.
        Bitte um Kontaktaufnahme. Danke. P.

        (peter@linipeter.com)

        Antwort
    • 19. Juni 2014 um 13:45
      Permalink

      Hallo, mein Sohn ist 11 Monate alt und hat einen Gendefekt und Epilepsie. Ich bin auf der Suche nach einem homöopathischen Arzt in Wien, der sich mit Epilepsie auskennt. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich kontaktieren könnten. Danke! a_dressler_1999@yahoo.de

      Antwort
      • 20. Juni 2014 um 19:46
        Permalink

        Habe meine Telefonnummer geschickt.

        Antwort
    • 5. Juli 2014 um 10:44
      Permalink

      Hallo

      Meinen Tochter hatte heute in der früh wieder einen Anfall.
      Kurz zur Vorgeschichte.
      Im August 2010 waren wir im Krankenhaus wegen einen Meckel´schen Divertikel wurde operiert und während dieser Zeit im Krankenhaus hatte sie den ersten „Anfall“. Es wurde ein EEG gemacht und die Diagnose Absence-Epilepsie. Es folgten monatliche EEG-Untersuchungen und Eistellung auf Keppra.
      Umstellung auf Covulex und seit 8/2013 umgestellt auf Petinimid.

      Sie war jetzt 4 Jahre Anfallsfrei im April 2014 hatte sie einen Anfall und heute wieder Juli 2014.

      Könnte ich bitte die Adresse vom Homöopaten haben. Lieben Dank

      Lg Sissy

      Antwort
      • 5. Juli 2014 um 12:44
        Permalink

        servus,
        anbei die adresse:

        dr julio marias
        thaliastraße 127
        1160 wien

        4930868
        06642312516

        hoffe es ist einen gr hilfe für euch

        lg und alles gute

        Antwort
        • 26. Dezember 2015 um 18:44
          Permalink

          Hallo,

          mein Sohn hat auch Epelepsie gefolgt aus einem Gendefekt.
          Ich suche nach Alternativer medizinischer Betreuung.
          Hr. dr julio marias
          thaliastraße 127
          1160 wien

          ist leider verstorben. Kennt ihr einen Alternativen Arzt?

          danke herzlichst im Voraus,
          Bea

          Antwort
      • 13. August 2014 um 16:44
        Permalink

        Hallo, welche Erfahrung hast du mit Petinimid gemacht. Bzw. welche Veränderung hast du bemerkt.

        LG Monika

        Antwort
    • 19. Juli 2014 um 12:43
      Permalink

      Hallo Sissy

      Lilo hat dir eine Adresse geschickt. Ich weiss jedoch nicht ob du die Adresse von mir wissen wolltest.

      Alles Liebe

      Antwort
    • 15. November 2019 um 20:50
      Permalink

      Interessant meiner Tochter hat den 1 Anfall nach dem 3 Tag der Impfung bekommen…

      Antwort
  • 12. Mai 2014 um 12:42
    Permalink

    Hallo!

    Hat jemand das Buch ‚Mein Kind hat Epilepsie‘ von Ulrich Brandl und braucht es nicht mehr?
    Ich bin auf der Suche danach – bitte um Mail,
    danke,
    Agnes

    senga@gmx.at

    Antwort
  • 30. April 2014 um 14:42
    Permalink

    Hallo ich bin 35 habe insgesamt drei Kinder und bin mit dem mittleren grade im.Krankenhaus wegen schwer einstellbarer Epilepsie
    Ich bin.mit der Diagnose absolut überfordert mein kleiner ist zwei einhalb Jahre alt und fängt immer wieder an zu krampfen bis jetzt anedis bekommen orfiril keppra ospolot. Levetiracetam und nix scheint zu helfen

    nun cortison stoss Therapie wo er auch weier krampft und medis zurzeit brom und topamax. Kommt jetzt noch neu dazu dann in ein paar Tagen erneut cortison stoss Therapie. Wir sind nun seid fast fünf Wochen im Krankenhaus nur zwischen drin mal zwei Tage Anfall frei Zuhause dann wieder Serie von Anfällen und wieder ins Krankenhaus. So das meine anderen Kids nicht viel von.mir hatte.

    Wäre froh um.jeden Austausch hier vielen lieben dank

    Antwort
  • 8. April 2014 um 8:42
    Permalink

    Hallo! Mein Sohn wird im Juni 5 und bei ihm wurden 2012 Absencen festgestellt. Anfangs ist er öfter gestolpert ,mit Armen sowie Beinen gekrampft und die Augen verdreht. Seit 2012 nimmt er Lamotrigin wobei die Sprache sich auch gebessert hatte. Mittlerweile Abends nur noch 25 mg Lamotrigin. Das EEG war schon lange Anfallsfrei gewesen .Er hat aber mit Fieberkrampfen zu tun und Hypotonie in Armen und Beinen. Wie weis ich ob das Zittern der Arme Absencen sind,oder durch die Hypotonie kommt? !!!

    Antwort

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